Zwei zu Eins

Das Geld ist ja nicht weg. Es ist nur woanders. Zum Beispiel in einem Schacht in Halberstadt. Da liegen Tonnen von Ostmark. Im Wert von Klopapier, da die Noch-DDR im Sommer 1990 gerade auf D-Mark umgestellt wird? Denkste! Maren (Sandra Hüller), Robert (Max Riemelt) und Volker (Ronald Zehrfeld), seit ewigen Zeiten beste Freunde und keineswegs auf den Kopf gefallen, entdecken eher zufällig den Schatz und was sich mit ihm anfangen lässt. Das Geld lässt sich zu Geld machen. Viel Zeit bleibt nicht. In ein paar Tagen läuft die Wechselfrist mit dem Umtauschkurs 2:1 aus. Gemeinsam mit ihren Nachbarn verwandeln sie das "Altpapier" in dringend benötigte Wirtschaftsgüter. Ganz ohne Tücken geht die Umtauschaktion jedoch nicht ab.

Deutschlands internationaler Kinostar Sandra Hüller (ANATOMIE EINES FALLS) gönnte sich einen Heimaturlaub und wechselte auch gleich vom Charakterfach ins Komödiantische. Die Schauspielerin weiß, was sie in dem ostalgischen Husarenstück ZWEI ZU EINS von Natja Brunckhorst (Regie & Drehbuch) spielt. Sie ist 1978 im thüringischen Suhl (200 Kilometer von Halberstadt) aufgewachsen. Und, so absurd die Geschichte scheint, sie hat einen realen Hintergrund. In den wilden Zeiten, als zusammenrumpelte, was zusammengehört, lagerten tatsächlich 400 Tonnen Ostmark - recyclebar - in einem Schacht in Halberstadt. Als später noch mal gewogen wurde, können es ein paar Pfund weniger gewesen sein.

Deutschland 2024

Regie: Natja Brunckhorst

Darsteller: Max Riemelt, Ronald Zehrfeld, Sandra Hüller u.a.

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Ab 6 Jahren  |  116 Minuten

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