Nur geträumt - Juste une Illusion

Früher war alles irgendwie nostalgischer. Auch in Paris, selbst in der Vorstadt. 1985 ist Vincent (Simon Boublil) gerade ein Teenager und feiert Bar-Mizwa. Er hört Musik und beginnt sich für Mädchen zu interessieren. Passenden Anschauungsunterricht für den geeigneten Umgang will er sich aus der Videothek „ausleihen“. Seine Eltern Yves und Sandrine (Louis Garrel und Camille Cottin) kann Vincent nicht zur Sache befragen. Die haben nämlich ganz andere Sorgen. Papa Yves, der Minipli wie Atze Schröder trägt, ist arbeitslos, will es aber niemanden wissen lassen. Seine Frau ist im Hauptberuf Sekretärin und im Nebenbetrieb Familienmanagerin. Da sie sonst nichts miteinander anfangen können, streiten sie miteinander. Wie soll da ein Junge vernünftig pubertieren?

Die ziemlich besten Regiefreunde Olivier Nakache und Éric Toledano haben beinahe alles aufgefahren, was ins perfekte Szenenbild ihrer Komödie JUSTE UNE ILLUSION passt: einen riesigen IBM-Computer, Telefone mit Kabel, die als Würgehilfe dienen können, Schallplattenspieler inklusive passendem Soundtrack und Aktenkoffer. Und das sind nur ein paar Beispiele. Vor allem aber haben sie ein gut gelauntes Ensemble auf Nostalgie-Tour geschickt. Wenn sich Louis Garrel und Camille Cottin streiten, fliegen die Fetzen aufs Feinste. Simon Boublil schaut im Regen sein Mädchen herrlich verliebt an.

Französische Filmwoche - Wir zeigen die französische Originalversion mit deutschen Untertiteln!

Komödie; Frankreich 2026; Regie: Éric Toledano, Olivier Nakache; Darsteller: Camille Cottin, Louis Garrel, Pierre Lottin u.a.

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Ab 6 Jahren  |  119 Minuten

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