No Hit Wonder
Daniel (Florian David Fitz) hatte mal einen Hit. Genau einen: "Time, Time, Time". Lange her. Für den Chartstürmer ist die Zeit inzwischen abgelaufen. Der Abstieg zum Möbelhauseröffnungssänger nervt ihn so sehr, dass er sich erschießen will. Das wird jedoch kein durchschlagender Erfolg. Mit einem Loch in der Wange wacht Daniel in der Psychiatrie auf. Die Glücksforscherin Lissi (Nora Tschirner) nimmt sich des Patienten an. Singen kann das Wohlbefinden beeinflussen. Das will sie beweisen. Aus einem C-Promi wird ein Proband. Gemeinsam mit anderen Patienten erhebt er im Patientenchor die Stimme. Eine der Proben geht viral.
Für Florian Dietrichs Komödie NO HIT WONDER gilt: Ich war ein Star, hol mich hier raus - und zwar aus der Psychiatrie. Eine der Grundfarben des Singspiels dabei ist Schwarz. Nach dem Drehbuch von Hauptdarsteller Florian David Fitz treibt das Ensemble mit dem Entsetzen Scherz. Fitz stellt dabei keine seiner Figuren bloß. Er begegnet ihnen mit Einsicht. Ernste Themen wie Depression und Demenz verbinden sich mit einer Romanze. Aus einem traurigen Solo über dahindämmernden Ruhm wird ein vielstimmiger Klang, der vom echten Leben singt. In der Reihe "Sommerkino im filmforum".
Deutschland 2025, Regie: Florian Dietrich; Darsteller: Florian David Fitz, Nora Tschirner, Jasmin Shakeri u.a.