Mein halber Vater

"Würde ich jeden Tag heulen, wäre ich schon im Grab": Nach einem Schlaganfall des Vaters ist die Mutter ins Zentrum der Familie gerückt. Waschen, motivieren, dirigieren, durchhalten. Die Regisseurin ist Teil des Care-Systems und wechselt die Rollen und Perspektiven. Ihre Kamera ist mal scheu, mal schonungslos, die Trauer über den Verlust der Vaterfigur ist so groß wie die Überforderung. In einem Zeitbogen von acht Jahren wiederholen sich die Familienrituale. Doch die Stimmung wird fragiler - wie der Vater.

Regie: Viki Kühn / AT, DE 2026 / 92'

Deutsch mit englischen Untertiteln

Deutsche Erstaufführung

 

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Ab Jahren  |  92 Minuten

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