Maria Reiche: Das Geheimnis der Nazca-Linien

Maria Reiche (Devrim Lingnau) fegt die Wüste. Die Frau aus Dresden ist buchstäblich in Peru mit dem Besen unterwegs. Sie legt Linien frei - die ebenso berühmten wie geheimnisvollen Nazca-Linien. Menschen haben sie vor Jahrhunderten in den Sand gezeichnet. Kilometerlang. Vom Boden aus sieht man nur den schmalen Pfad. Von einem Berg aus lässt sich das Muster erkennen. Der Blick aus einem Flugzeug zeigt: Es sind richtige Bilder. Sie zeigen Tiere und Pflanzen. Wer hat sie angelegt und warum? Für Maria Reiche wird die Suche nach Antworten zur Lebensaufgabe. Nicht die einzige, denn das Bewahren der mehr als 1.500 Jahre alten Geoglyphen macht sie zur Kämpferin gegen die peruanischen Behörden. All das ahnte sie nicht, als sie in den 1930ern dem Faschismus in Deutschland den Rücken kehrte und für den französischen Archäologen Paul D'Harcourt (Guillaume Gallienne) in Peru Schriftstücke übersetzte. Er vermutete ein unterirdisches Kanalsystem. Falsch gedacht. Es handelte sich um eines der größten Geheimnisse der Menschheitsgeschichte.

Regisseur Damien Dorsaz ehrt eine Mathematikerin, Archäologin und Abenteuerin. Er nimmt den Lebensfaden auf und spinnt ihn weiter. Inspiriert von einer wahren Geschichte ist sein biographisches Drama MARIA REICHE: DAS GEHEIMNIS DER NAZCA-LINIEN. Und inspirierend wirkt die Wüstenfrau (1908 bis 1998) mit Besen und Fotoapparat über alle Maßen. Ihr ist zu verdanken, dass das "achte Weltwunder" 1994 zum Weltkulturerbe wurde.

Frankreich, Deutschland 2025

Regie: Damien Dorsaz

Darsteller: Devrim Lingnau, Olivia Ross, Guillaume Gallienne u.a.

 

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Ab 6 Jahren  |  99 Minuten