La Vénus électrique

Wer Suzanne (Anaïs Demoustier) küsst, den trifft der Schlag. Sie ist die "Venus Electrificata" auf dem Jahrmarkt. Die junge Frau kann mehr als nur die Lippen zu spitzen, sodass buchstäblich die Funken fliegen. Sie kann mit Toten sprechen. Das glaubt jedenfalls der trauernde Künstler Antoine (Pio Marmaï). Er hat seine Frau Irène (Vimala Pons) bei einem Unfall verloren und seither den Pinsel aus der Hand gelegt. Dann verwechselt er Suzanne mit einer Hellseherin. Die Chance auf schnelles Geld ahnend, gaukelt sie spiritistisches Wissen vor. Antoine beginnt dank der Nachrichten aus dem Jenseits wieder zu malen. Das freut seinen Freund und Galeristen Armand (Gilles Lellouche). Er kommt erst hinter den Schwindel und bezahlt Suzanne dann aber dafür, dass sie ihre Rolle weiterspielt. Denn Antoines Bilder verkaufen sich sehr gut.

Regisseur Pierre Salvadori wurde die Ehre zuteil, das Filmfestival in Cannes zu eröffnen. Seine Komödie mit tragischer Nebenhandlung LA VÉNUS ÉLECTRIQUE mag es jahrmarktbunt und Boulevard-komisch. Besetzt mit einem Starensemble lässt Salvadori nicht allein das Paris vor 100 Jahren wiedererstehen. Er nimmt auch eine elektrifizierte Anleihe bei Shakespeares "Romeo und Julia". Die Liebe und das Verlieben sind die Energie, aus der seine Venus ihre Schlagkraft gewinnt.

Französische Filmwoche - Wir zeigen die französische Originalversion mit deutschen Untertiteln!

Komödie, Romantik; Frankreich 2026; Regie: Pierre Salvadori; Darsteller: Pio Marmaï, Anaïs Demoustier, Gilles Lellouche u.a.

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FSK ?  |  122 Minuten

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