Die Spur des Falken

Der Film, der Humphrey Bogart zum einsamen Wolf und coolen Kultstar machte: John Hustons Noir-Krimi DIE SPUR DES FALKEN. Zehn Jahre lang hatte Bogart sich durch über 30 Nebenrollen geschauspielert, war das eine oder andere Mal filmreif gestorben. Niemand hatte sich sein Bild eingeprägt. Bis John Huston 1941 (noch vor CASABLANCA) den 41-Jährigen für die Rolle des Privatdetektivs Sam Spade in der Verfilmung von Dashiell Hammetts lichtlosem Krimi besetzte. Bogarts lakonisches Spiel legte ihn dauerhaft auf einen Charakter fest. Die Grenze zwischen der echten Person und der gespielten Rolle hob sich für immer auf. Im Film wie im Leben galt Bogart als hartgesotten.

Spade, zunächst mit der simplen Aufgabe einer Beschattung betraut, gerät in ein Intrigenspiel. Für die wertvolle Statuette eines Falken lohnt es sich zu töten. Besonders dann, wenn der Verdacht auf Spade fällt. Selbst die Schöne (Mary Astor) ist in diesem Film ein Biest. Der zynische, illusionslose Privatdetektiv überlistet sie alle. Die Welt ist schlecht. Spade ist besser.

Film Noir, Krimi, USA 1941, Regie und Drehbuch: John Huston; Darsteller: Gladys George, Humphrey Bogart, Mary Astor, Peter Lorre u.a.

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Ab 12 Jahren  |  101 Minuten

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