How to Make a Killing

Da steht ein Bär auf der Fahrbahn. Weihnachtsbaumzüchter Michel (Franck Dubosc) umfährt das Tier und rast in ein Auto am Straßenrand. Das haut nun eine Frau um. Und die ist gleich tot. Ein anderer Mann sieht, was passiert, stürzt einen Abhang hinunter und spießt sich an einem Ast auf. Jetzt ist er auch tot. Was macht Michel? Er fährt nach Hause und erzählt beim Abendbrot seiner Cathy (Laure Calamy) von dem Missgeschick. Die weiss Rat: Es gilt, die Spuren zu beseitigen. Bei der Gelegenheit findet das Paar eine Tasche mit richtig viel Geld im Kofferraum. Die Euros können Cathy und Michel gut gebrauchen, die Leichen eher nicht. Also schmieren sie die Unfallopfer mit Honig ein. Soll doch der Bär sie fressen. Das Ganze ereignet sich übrigens im französischen Jura-Gebirge. Und es ist Winter, also quasi schon Weihnachten.

Regisseur Franck Duboscs (DIE RUMBA THERAPIE) schwarzhumorige Mordsgeschichte HOW TO MAKE A KILLING ist dennoch kein Weihnachtsfilm, eher eine Hommage an die Brüder Coen. Dubosc balanciert auf dem schmalen Grat zwischen Komödie und Thriller. Das hat Vorteile: Es dürfen noch ein paar Leichen mehr werden, und ein smarter "Geldeintreiber" bekommt seine Szenen. Darüber hinaus darf aber auch ein Pfarrer eine Rolle spielen - die Polizisten im Ort sind irgendwie abgelenkt. Was eingeräumt werden muss: Ein bisschen weihnachtlich wirds durchaus.

Komödie; Frankreich 2025, Regie: Franck Dubosc; Darsteller: Franck Dubosc, Laure Calamy, Benoît Poelvoorde u.a.

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Ab 16 Jahren  |  109 Minuten