Fireworks - Stranizza d'amuri (ital. OmU)

Dies ist in keiner Weise der Film zur EM, auch wenn Fußball eine Rolle spielt. Italien spielt im Sommer 1982 um die Weltmeisterschaft. Das ganze Land schaut zu. Auch im sizilianischen Giarre erleuchten die Bildschirme die Sommernacht. Und während alle auf den Ball starren, schauen sich der 17-jährigen Gianni (Samuele Segreto) und der ein Jahr jüngere Nino (Gabriele Pizzurro) in die Augen. Ein Motorradunfall brachte sie zusammen. Aus Freundschaft wird Leidenschaft, aus Leidenschaft wird Liebe. Die Funken fliegen, wie beim Feuerwerk über dem Städtchen. Gianni und Nino leben ihr Glück. Doch nicht jeder will es mit ihnen teilen.

Regisseur Giuseppe Fiorello ließ sich für sein Drama FIREWORKS - STRANIZZA D'AMURI, frei übersetzt "die Seltsamkeit der Liebe", von einer wahren Geschichte inspirieren. Das Schicksal der zwei Liebenden aus Giarre führte zur Gründung der ersten italienischen LGBT+-Interessenvertretung "Arcigay". Fiorellos Film nimmt den Geist der Zeit wahr, übersetzt ihn in Bilder, die stimmungsvoll, aber mitnichten nostalgisch sind. FIREWORKS ist weniger politisches Statement als ein Liebesfilm und der Soundtrack eine Verbeugung vor dem 2021 verstorbenen Komponisten Franco Battiato. In der Reihe Queerfilmnacht.

Italien 2023

Regie: Giuseppe Fiorello

Darsteller: Gabriele Pizzuro, Samuele Segreto, Carmela u.a.

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Ab 12 Jahren  |  134 Minuten

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