Einer flog über das Kuckucksnest

Es ist ziemlich genau 50 Jahre her. Da gelang Milos Forman der "Grand Slam" bei der Oscarverleihung. Seine Tragikomödie EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST gewann Ende März 1976 alle fünf Hauptpreise: Bester Film (Michael Douglas als Produzent), beste Regie, bestes Drehbuch (Bo Goldman, Lawrence Hauben), bester Hauptdarsteller (Jack Nicholson) und beste Hauptdarstellerin (Louise Fletcher). Der Titel spielt auf den englischen Begriff „cuckoo“ an, was so viel wie verrückt bedeutet. Und das Nest für Verrückte ist eine Nervenheilanstalt, wie man früher sagte. Der renitente Randle McMurphy, von Jack Nicholson mit anarchischer Wucht gespielt, täuscht eine psychische Erkrankung vor, um dem Gefängnis zu entkommen. Er gerät vom Regen in die Traufe, denn Oberschwester Ratched, die Louise Fletcher als Inbegriff des Bösen verkörpert, kennt keine Gnade. McMurphy wagt den Aufstand. Das Standfoto von Jack Nicholson, der (irre) lächelnd einen Wasserspender in einen Wasserwerfer verwandelt, wurde zu einem Stilbild.

USA 1975; Regie: Milos Forman; Drehbuch: Ken Kesey; Darsteller: Jack Nicholson, Louise Fletcher, Will Sampson, Michael Berryman, Danny DeVito, Brad Dourif, William Redfield u.a.

Mehr anzeigen
Ab 12 Jahren  |  133 Minuten

Spielzeiten, Tickets & Reservierung