Dora - Flucht in die Musik

Die Komponistin Dora Pejacevic ist vor allem in ihrem Heimatland Kroatien bekannt. Jenseits der Grenzen ist sie, 100 Jahre nach ihrem Tod im Jahr 1923, beinahe vergessen. Die Betonung liegt auf "beinahe". Denn die Komponistin erlebt eine Art Wiederentdeckung. Die Duisburger Philharmoniker tragen dazu bei und präsentieren im Rahmen des 8. Kammerkonzerts "Traumglück" in der Mercatorhalle am 21. April unter anderem Liebeslieder der Spätromantikerin Dora Pejacevic.

Das filmforum nimmt dieses Kammerkonzert zum Anlass für einen außergewöhnlichen Kinoabend mit der Dokumentation DORA - FLUCHT IN DIE MUSIK. Vor dem Film wird die Sopranistin Mandy Fredrich, gemeinsam mit Matthias Samuil am Klavier, einige von Doras Liedern präsentieren. Nils Szczepanski, Intendant der Duisburger Philharmoniker, stimmt die Kinogäste auf Film und Kammerkonzert ein. Zurück zu DORA - FLUCHT IN DIE MUSIK: Kyra Steckeweh und Tim van Beveren schauen auf das Leben der komponierenden Gräfin. Auf dem Gut ihrer Eltern lebte die 1885 geborene Musikerin. In Leipzig und München fand sie zwischenzeitlich eine Wahlheimat. Die Musik war ihr Leben und zugleich ihr Exil. Der Film ist ein Porträt. Das Regie-Duo macht ihn zum Vermächtnis. 1922 sollte die Sinfonie in fis-Moll von Dora Pejacevic uraufgeführt werden. 100 Jahre später holen Kyra Steckeweh und Tim van Beveren das "Versäumte" nach.

Deutschland 2022

Regie: Tim van Beveren, Kyra Steckeweh

Darsteller: Käthe Leisegang, Andrej Bielow u.a.

 

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Ab 6 Jahren  |  116 Minuten

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