Der Pinguin meines Lebens

Der Pinguin Juan Salvador fühlt sich inzwischen im filmforum fast so zu Hause wie in der Schule, in der der britische Lehrer Tom (Steve Coogan) unterrichtet. Zum Jahresausklang gibt es noch einmal ein Gastspiel. Ursprünglich stammt der Galapagos-Pinguin aus Chile, bis ihm Tom aus Liebe zu einer Frau das Leben rettet. Jetzt ist Tom für ihn verantwortlich. Der Lehrer unterrichtet 1976 an einer argentinischen Schule. Juan Salvador lässt ihn auf seinem Balkon wohnen. Juan Salvador verbessert zudem die Lernleistung der Klasse. Nur der Direktor der Schule (Jonathan Pryce) hält wenig von diesem Haustier. Er sieht aber ein: Der Pinguin ist ein wahnsinnig guter Zuhörer.

Die Geschichte, die Peter Cattaneo (GANZ ODER GAR NICHT) so pointiert in der bitterschönen Komödie DER PINGUIN MEINES LEBENS erzählt, ist wahr. Tom Michell hat sie erlebt und daraus einen autobiografischen Roman gemacht. Cattaneo verwandelte ihn in Wohlfühlkino mit Widerhaken: Die Folgen des Militärputsches bleiben nicht draußen vor der Schultür.

ES/GB 2024, Regie: Peter Cattaneo; Darsteller: Steve Coogan, Jonathan Pryce, Björn Gustafsson u.a.

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Ab 6 Jahren  |  112 Minuten