Der Pate

1969 veröffentlichte Mario Puzo sein Buch DER PATE. Er schrieb auch das Skript zum Film. Mit Francis Ford Coppola war er sich schnell einig: Nur Marlon Brando könne die Hauptrolle spielen. Der damals 46-Jährige verwandelte den Part des deutlich älteren Familienoberhaupts in das Stilbild eines Mafiabosses. Dabei verlieh Brando dem Paten Don Vito Corleone väterlichen Charme und joviale Freundlichkeit. Er verwandelte einen Mobster in einen Familienmenschen. Freilich, das Wort Familie muss hier kriminell weitreichend interpretiert werden. So ein Vater kann nämlich auch anders, wenn er "Söhne" und "Töchter" bedroht sieht. Der erste Teil der Trilogie bietet das Zitat vom "Angebot, das man nicht ablehnen kann", die Szene mit dem Pferdekopf im Bett und spielt auf die Verbindung von Frank Sinatra zur Mafia an. Neben Marlon Brando gehörte Al Pacino als Sohn und Erbe Michael Corleone zu den Stars des Films. Das Familiendrama gewann den Oscar als Bester Film. Marlon Brando wurde als Bester Hauptdarsteller 1973 ausgezeichnet.

Wir zeigen - im Rahmen der 45. Duisburger Akzente "Familienbande" - die restaurierte Fassung!

USA 1972

Regie: Francis Ford Coppola

Darsteller: Marlon Brando, Al Pacino, James Caan, Richard S. Castellano, Robert Duvall u.a.

 

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Ab 16 Jahren  |  177 Minuten

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