Darf ich das so schreiben?

Wenn Alexander Waldhelm einen Film dreht, dann weiß er gleich: Auf ein Festival wird er eher nicht eingeladen. Waldhelm, der Heimatfilme für Ruhrgebietsmenschen macht, ist das total egal. Er versammelt eine Schar von Freunden um sich. Dann bittet er alle, die ihm und(/oder) den Menschen zwischen Duisburg-Rheinhausen und Oer-Erkenschwick wohlgesonnen sind, erst ans Set und dann ins Kino zu kommen. Das sind Gerburg Jahnke oder Uwe Lyko, der nicht Herbert Knebel spielt, sondern einen Dackelzüchter, oder Kai Magnus Sting, der am Rand eines Fußballfeldes steht, oder Volker Pispers und Rene Steinberg. Geld bekommen sie alle nicht dafür, aber gute Laune reichlich. Der aktuelle Film des Ruhrgebiets-Film-Anarchisten heißt DARF ICH DAS SO SCHREIBEN? Damit der Film eine Handlung hat, geht es um einen jungen Lokaljournalisten, gespielt von Gedeon Höfer. Der kommt bei seinen Terminen ganz schön herum (vor allem in Duisburg und Mülheim) und fragt sich: Soll ich das fürs Leben machen oder doch lieber etwas Handfestes lernen? Brutal kitschig lautet der Untertitel "Herz oder Verstand". Muss man das hinterfragen? Wenn ja, dann beim Filmgespräch mit dem Regisseur nach der Vorstellung am 23.4.24.

Regie: Alexander Waldhelm

Darsteller:Gedeon Höfer, Volker Pispers, Gerburg Jahnke, Uwe Lyko, Kai Magnus Sting u.a.

 

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FSK ?  |  86 Minuten

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