Miles Davis: Birth of the Cool

FSK 0 115 min

Produktion: USA 2019

Regie: Stanley Nelson

Darsteller: Carl Lumbly, Miles Davis, Reginald Petty

Miles Davis (1926-1991) verließ die berühmte Juilliard School in New York, weil ihm die Art, Musik zu vermitteln, zu weiß war. Lieber suchte er in New York die Nähe zu Dizzy Gillespie und Charles Parker, den Legenden seiner Zeit. Freilich, der Trompeter und (wirklich schöne) Mann am Flügelhorn schrieb selbst bald Musikgeschichte. Sein Album „Birth of Cool“ aus dem Jahr 1957 mit zwölf Stücken, die alle Jahre früher aufgenommen wurden, gilt als der Übergang vom Bebop zum Cool Jazz. Aber vielleicht ist diese Art über einen Ausnahmekünstler zu sprechen, auch zu weiß. Vielleicht lässt Filmemacher Stanley Nelson in seiner Biographie MILES DAVIS – THE BIRTH OF COOL die Klangfarben schillernder leuchten. Davis war das Kind eines wohlhabenden Zahnarztes, spielte dennoch traurigen Blues. Er war eine gefeierte Ikone des Jazz und zugleich eher dissozial. Auf Konzerten stand er schon mal mit dem Rücken zum Publikum. Quincy Jones, Carlos Santana, Clive Davis, Wayne Shorter oder Ron Carter beschreiben die Zusammenarbeit mit ihm. Junge Künstler nahm der Meister gern in seine Band auf. So förderte er auf diese Weise viele Karrieren. Doch der Erfolg hatte auch Schattenseiten. Davis litt unter Depressionen und nahm Drogen. Aus umfangreichem Archivmaterial mit zum Teil bislang nicht veröffentlichten Studioaufnahmen komponierte Stanley Nelson ein vielstimmiges Porträt. Was die Doku dabei ausmacht: Sie führt vor Ohren, wie cool Cool Jazz klingt.

Verfügbare Formate:
2D OmU
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